SMCO Stereoaufnahmebedingungen
Spalten | Format | Inhalt/Bedeutung | |
|---|---|---|---|
1-4 | A4 | SMCO | |
5-20 | A16 | linkes Bild der Stereoaufnahme | |
37-50 | F14.0 | Basis | Zur verkürzten Eingabe kann die Basislänge hier definiert werden, |
51-60 | F10.0 | Genauigkeit der Basislänge | |
61-70 | F10.0 | Stabilität der Basis | |
Die beiden Bilder werden durch Stereoaufnahmebedingungen verknüpft. Welche Gleichungen im Einzelnen aufgestellt werden, richtet sich nach dem SMES-Statement, dessen Standardabweichungen für alle Stereoaufnahmebedingungen einheitlich gelten.
Wird eine Basisverknüpfung durchgeführt, so wird automatisch für beide Kameras ein Exzentrizitätsvektor
mit in die Liste der Unbekannten aufgenommen. Für beide Kameras sind Näherungswerte dieser Vektoren mit einem ECCA-Statement einzulesen. Die Kameranamen für die beiden Bilder müssen verschieden sein.
In vielen Fällen wird die Basislänge der Stereokamera genau bekannt sein. In die Komponenten
zerlegt, wird jeder Kamera unter Beachtung der Vorzeichen die Hälfte der Basis zugeordnet (ECCA-Statement). Obwohl die Basis (Exzentrizität) im Bildraum definiert ist und daher mit den Bildern mitdreht, ist sie in der Maßeinheit des Objektraumes anzugeben. Die Genauigkeit der Basislänge wird mit dem ECES-Statement definiert (siehe Kapitel 2.1.2.3).
Die Stereoaufnahmebedingung sollte nur benutzt werden, wenn die Bilder mit einer Stereokamera bei synchroner Auslösung aufgenommen wurden oder die Kameras auf einem stabilen Standpunkt stehen.
Alternative:
Zur Erleichterung der Handhabung von Stereoaufnahmebedingungen ist die Möglichkeit einer vereinfachten Eingabe dieser Bedingungen gegeben. Diese Möglichkeit gilt nur für echte Stereokameras wie z.B. die SMK! Unter Verzicht auf die ECES und ECCA-Statements (vergleiche oben) kann die Basislänge im ersten SMCO-Statement definiert werden. Diese Angabe ist jedoch nur einmal pro Kamera zulässig. Vergleiche auch Kapitel 9.4.2.