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9.1 Programmausführung

Voraussetzung für die Benutzung von BINGO ist eine leistungsfähige 64-bit Workstation mit Windows 7, 8 oder 10. Als Arbeitsspeicher sollten wenigstens 16 GB bereitstehen. Für sehr große Datensätze (z.B. 60.000 Bilder) werden 64 GB empfohlen. BINGO legt große Scratch-Dateien an. Vorsorglich wird deshalb ein freier Plattenbereich von ca. 50 GByte empfohlen.

Es wird empfohlen, alle Dateien zu einem Projekt in einem separaten Verzeichnis zu speichern. Für erste Versuche stehen Beispiele in \Bingo\DemoData\ bereit. Eigene Projekte sollten nicht unter \Bingo\ gespeichert werden sondern z.B. in einem Verzeichnis \BingoWork\ProjectX\.

Alle BINGO Programme und BINGO Tools können vom BINGO-Manager aus dem Menü heraus gestartet werden. Für die gebräuchlichsten Anwendungen stehen Buttons in der GUI zur Verfügung.

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Abb. 9-1 Menü und Buttons im BINGO-Manager.

Die Benutzer-Einstellungen der Tools (*.ini-Files) werden ins Verzeichnis \Bingo\bin\ini\ geschrieben, Diese ini-Files – und nur diese in der /ini/ Directory - dürfen jederzeit gelöscht werden. Es gelten dann beim nächsten Start die jeweiligen programminternen Default-Werte.

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Abb.9-2 BINGO-Operator

Sollen für verschiedene Benutzer unterschiedliche Einstellungen gespeichert werden, so ist der BINGO-Manager vom Programm Boper (BINGO-Operator) aus zu starten.

Der Operator Name wird im BINGO-Manager angezeigt. Die individuellen Einstellungen für jeden Operator werden in einem separaten Unterverzeichnis \Bingo\bin\Name.bop\ gespeichert.

In den meisten Fällen ist es sinnvoll, für alle Files die Default-Namen zu verwenden. Sollen andere Namen benutzt werden, so sind sie im Parameter-Fenster (Abb. 6.1-1) einzustellen. Soll der Name vom BINGO PROJECT File (Default= project.dat) verändert werden, so kann dies nur direkt im BINGO-Manager Menü ″File / Project File″ erfolgen. Das Parameter-Fenster muss dabei geschlossen sein.

BINGO kann Blöcke von nahezu beliebiger Größe verarbeiten. Aktuelle Begrenzungen können aus dem Menü heraus angezeigt werden; z.B.: Help / ? BINGO.

Bandbreitenbegrenzungen, die sonst bei photogrammetrischen Blockausgleichungen die Verarbeitungskapazität beschränken, bestehen in BINGO nicht.